Punktdichte

Beim Drucken von Printmedien spielt der Begriff „Dots per Inch“ („dpi“) eine große Rolle. Wer hatte von euch schon mal einen Flyer in der Hand, bei dem die Bilder verpixelt waren? Das liegt meist an einem zu geringen DPI Wert.

Dieser Begriff beschreibt wie viele Bildpunkte auf einem Inch dargestellt werden. Ein Inch ist umgerechnet ungefähr 2,54 Zentimeter. Im Endeffekt ergibt sich daraus wie hoch die Auflösung eines digitalen Fotos oder eines Bildschirms ist. Es ist also logisch, dass ein Bild das aus vielen kleinen Punkten besteht viel detailgetreuer ist, als ein Bild bei dem die Punkte größer sind. Als Beispiel ein Bild mit einem sehr geringen DPI Wert:

Bei Bildschirmen lässt sich genau dasselbe widerspiegeln. Hierbei wird der Wert „Pixel per Inch“ („ppi“) genutzt. Die DPI eines Bildschirms ergibt sich durch die Auflösung und dessen Zoll. Beispiel: Smartphone A mit 5 Zoll und einer Full HD Auflösung ist genauso groß wie Smartphone B mit 5 Zoll und einer 4k Auflösung. Der Unterschied hierbei besteht in der Pixeldichte. Smartphone A kann auf 5 Zoll 2 Millionen Pixel darstellen, während das Smartphone B satte 8 Millionen Pixel zeigt.

Digitale Bilddateien brauchen keinen DPI Wert, sie brauchen genug Pixel. Die Pixel eines Bildsensors oder Bildschirms bestehen üblicherweise aus Flächen jeweils einer Grundfarbe (Rot, Grün und Blau). Doch wieso schlägt Photoshop einen DPI Wert von 72 bei neuen Dokumenten vor? Dabei handelt es sich ausschließlich um Meta-Daten.

Sie dienen nur dazu, Programmen wie InDesign zu sagen, wie groß ein Bild in das Programm geladen und wie groß es im Verhältnis zur Seite dargestellt werden soll.

Pixel per Inch und Dots per Inch sind nicht identisch. Die Unterscheidung ist wichtig, da zum Beispiel bei gängigen Druckverfahren auf einen Pixel mehrere Druckpunkte fallen und sich die Unterteilung direkt auf das Verhältnis Punkte pro Länge auswirkt.

Es gilt also darauf zu achten das bei Printmedien die richtigen DPI Werte genutzt werden. Stimmt alles wird man gleich viel mehr Aufmerksamkeit erregen.

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