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Passwörter gelten dann als sicher, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel die Länge eines Passworts. Je länger dieses ist, desto sicher ist es auch ...
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Sind deine Passwörter sicher?

Wer kennt es nicht – man möchte schnell noch etwas beim Lieblings-Online-Shop einkaufen, hat schon alles im Warenkorb und dann kommt das Login-Feld. Der letzte Besuch im Shop ist schon zu lange her, die letzte Sitzung ist also abgelaufen. Passwörter im Browser speichern? Will ich sowieso nicht. Also geht die Suche los…

Viele Internet-User nutzen aus diesem Grund ein Passwort für alle Logins, oder aber viele einfache Passwörter, die leicht zu merken, allerdings auch leicht zu knacken sind. Hier sind die Top 10 der beliebtesten, aber auch sehr unsicheren Passwörter – also eine absolute Negativ-Liste!!

Top 10 der beliebtesten Passwörter 2020

  1. 123456
  2. 123456789
  3. passwort
  4. hallo123
  5. 12345678
  6. ichliebedich
  7. 1234567
  8. 1234567890
  9. lol123
  10. 12345

Auch wenn Nummer 7 sehr romantisch erscheint, sind doch alle Passwörter eher etwas für die Altersfreigabe am heimischen TV. Sie haben jedoch nichts mit Sicherheit im Internet zu tun. Stellt euch doch mal eines dieser Passwörter als das Passwort für euer Online-Banking vor – ohje, ohje…

Wie erstellt man ein sicheres Passwort?

Passwörter gelten dann als sicher, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel die Länge eines Passworts. Je länger dieses ist, desto sicher ist es auch. Als kleines Beispiel folgende Rechnung: Nutzen wir ein Passwort mit einer einzigen Ziffer, gibt es für dieses Passwort zehn Möglichkeiten – die Ziffern von 0-9. Nutzen wir ein Passwort mit fünf Ziffern, gibt es bereits 100.000 mögliche Passwortkombinationen. Bei zehn Ziffern 10.000.000.000 usw…

Neben der Länge, spielen aber auch noch die verwendeten Zeichen eine große Rolle. Es gibt 26 verschieden Buchstaben. Diese kann man groß oder klein schreiben – also haben wir bereits 52 verschiedene Zeichen. Zusammen mit den Ziffern 62. Nehmen wir dann noch Sonderzeichen hinzu… ihr seht wo das hinführt.

Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, achtet auch noch darauf, dass eure Passwörter einzigartig sind. Verwendet also kein Passwort für mehr als einen Login bzw. mehr als eine Plattform. Und um dem dann noch die Krone aufzusetzen: Ändert eure Passwörter regelmäßig.

Sicher fragt ihr euch jetzt wie man sich solche Passwörter denn merken soll. Vor allem, wenn es dann auch noch mehr als eines ist. Das geht ganz einfach…

Passwortmanager als einfache Lösung zur Verwaltung sicherer Passwörter

Da wir als Werbeagentur sehr viele verschiedene Zugänge unserer Kunden anlegen und verwalten müssen, ist die Sicherheit der Passwörter für uns enorm wichtig. Dabei spielt nicht nur die Sicherheit des Passwortes an sich eine große Rolle, sondern auch die Art und Weise, wie wir diese speichern. Dafür greifen wir auf einen Passwortmanager zurück.

Passwortmanager bieten viele Vorteile. Nicht nur für die sichere Verwahrung von Passwörtern und Login-Daten sind diese Tools sehr nützlich. Vielmehr bieten sie auch die Möglichkeit verschiedene Arten von Informationen sicher abzuspeichern. So können neben Passwörtern auch Bankkonten, Kreditkarteninformationen, Führerschein, Ausweise, Notizen, Dokumente… nahezu alle sensiblen Daten sicher abgespeichert werden – geschützt durch, wer errät es? Natürlich, ein zentrales Passwort. 😉 Wie ihr dieses sicher gestaltet, habt ihr ja bereits weiter oben gelernt!

Wo die Daten gespeichert werden ist je nach Anbieter unterschiedlich. Es gibt sehr viele ready-to-use Cloud-Anwendungen, bei denen die Daten sicher in einer externen Cloud gespeichert werden. Dies hat den Vorteil, dass man sich keine Sorgen um Hardware-Probleme und Server-Ausfälle machen muss. Für alle, die ihre Daten lieber bei sich behalten gibt es auch Lösungen, bei denen man diese Tools auf einem eigenen Server installieren kann.

Passwortmanager und Zugriffsebenen

Sehr nützlich, wenn man im Team arbeitet, sind die verschiedenen Berechtigungen und Nutzergruppen. So bekommen bei uns zum Beispiel nur die Mitarbeiter Zugriff auf bestimmte Daten, die auch wirklich am Projekt arbeiten. Zugänge können zudem auch nur zur Verwendung freigegeben werden, werden jedoch nicht im Klartext angezeigt. Je nach Benutzergruppe. Wenn die Arbeiten dann erledigt sind, wir der Zugriff auf das Passwort wieder gesperrt. So ist jedes Passwort sicher verwahrt und Zugriff hat nur, wer ihn auch wirklich braucht.

Fazit

Ihr seht also – ein Passwort ist nicht nur ein Passwort, und ein Login mit Passwortschutz nicht immer sicher! Achtet darauf, sicher im Internet unterwegs zu sein und überdenkt nochmal eure Passwort-Strategie.

Als Faustregel gilt: Leicht zu merken = Leicht zu knacken 😉

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