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Facebook, Instagram und Co. Wir alle kennen die sozialen Medien und die meisten nutzen sie auch regelmäßig.
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Soziale Netzwerke als Plattform für Unternehmen (1/2)

Facebook, Instagram und Co. Wir alle kennen die sozialen Medien und die meisten nutzen sie auch regelmäßig. Aber die Plattformen können noch viel mehr, als uns „nur“ mit anderen Menschen zu vernetzen… Sie können uns auch einen ganzen Haufen neuer Kunden bescheren. Wie das geht, welches Portal für welche Zielgruppe geeignet ist und wo vielleicht auch Nachteile versteckt sind erfahrt ihr jetzt.

Der wohl bekannteste Vertreter sozialer Netzwerke ist Facebook mit 32 Millionen monatlich aktiven Nutzern – und das allein in Deutschland. Durch seine Popularität eignet sich Facebook hervorragend als Plattform für Werbung. So gut wie jede Zielgruppe ist vertreten. Zwar sind es nur noch 61%  der 14 – 19 Jährigen, die Facebook nutzen, dafür sind 89% aller 20 – 29 Jährigen auf Facebook angemeldet. Bei der Altersgruppe ab 30 Jahren bleibt Facebook weiterhin beliebt und sogar 70 % der über 60 jährigen nutzen dieses Netzwerk. Der perfekte Platz für Werbung also.

Aber was genau macht Facebook so interessant für Unternehmen?

Facebook bietet für den Privataccount schon eine ganze Menge an Funktionen. Für Unternehmensseiten gibt es allerdings noch einiges mehr zu entdecken. So ist es möglich, Stellenanzeigen bei Facebook zu schalten und Bewerbungen direkt über das soziale Netzwerk zu empfangen, Angebote mit wenigen Klicks einzustellen, Services des eigenen Unternehmens hinzuzufügen und noch einiges mehr. Aber die wohl beste Funktion: Facebook kann mit verhältnismäßig wenigen Angaben die passende Zielgruppe eingrenzen. So werden Posts, Angebote und alles, was deine Unternehmensseite betrifft, vermehrt bei Personen angezeigt, die zu deiner Zielgruppe gehören. Zielgerichtete, punktuelle Werbung ist also kein Problem mehr.

Instagram, welches 2012 von Mark Zuckerberg (Facebook) aufgekauft wurde, ist fast genauso beliebt wie Facebook. Die letzten offiziellen Zahlen sind aus dem Jahr 2017, damals waren es über 15 Millionen Nutzer in Deutschland, Tendenz steigend. Bei den 13 – 29 Jährigen ist Instagram aber weitaus beliebter als bei allen Nutzern ab 30 aufwärts. Es eignet sich durch seinen sehr persönlichen Charakter und die bereits erwähnte Zielgruppe also gut für Werbung, die speziell auf junge Leute zugeschnitten ist. Seit Anfang 2019 testet Instagram die Funktion, bei Instagram Shopping direkt in der App zu bezahlen. Aber auch ohne diese Funktion ist Instagram ein attraktiver Marketing-Partner. Zu jedem Post bei Instagram gehört immer ein Bild oder ein Video. Ohne eines dieser Medien ist es nicht möglich, einen Text zu veröffentlichen. Auf Bildern können Produkte mit Preisen verlinkt werden, beim Tippen auf einen Preis gelangt der Nutzer zum Online-Shop zu genau diesem Produkt. Außerdem lassen sich #hashtags gezielt einsetzen, um Personen mit den gleichen Interessen zu folgen. Hat man erst einmal eine gewisse Reichweite aufgebaut, wird man sehr schnell gefunden und erregt dadurch wiederum noch mehr Aufmerksamkeit. Durch die begrenzte Zeichen- und Hashtagzahl ist es hier besonders wichtig, seine Informationen so kurz und knapp wie nur möglich zu verpacken. Die beliebtesten Tools sind zum einen die Stories, die maximal 15 Sekunden dauern und individuell und sehr persönlich gestaltet werden könnenund zum anderen „IGTV“. IGTV oder auch Instagram TV ist vergleichbar mit einer Plattform, die ausschließlich für Videos gedacht ist. Hier können auch die in Beiträgen beschränkten 60 Sekunden auf bis zu 60 Minuten Videolänge ausgedehnt werden. Seitdem eine 60 Sekunden lange Vorschau inklusive Text und Hashtags (wie ein ganz normaler Post also) im Feed angezeigt werden, ist IGTV sehr viel beliebter als noch zu seiner Anfangszeit.

Das „Facebook der Berufswelt“ ist hier in Deutschland definitiv Xing. Der private Charakter, den Facebook und Instagram haben, wird hier durch Seriosität ersetzt. Wer seine Zielgruppe eher bei den über 30 Jährigen sieht, kann bei Xing die Aufmerksamkeit auf sich lenken. Nicht zu verachten sind auch die Informationen, dass die Zielgruppe, welche mit Xing erreicht werden kann, über ein überdurchschnittliches Einkommen und einen überdurchschnittlichen Bildungsgrad verfügt. Bei Xing spielt die Reichweite eine weniger große Rolle als bei Facebook und Instagram. Wer also hauptsächlich regional für sich / sein Unternehmen / sein Produkt werben möchte, sollte ein gepflegtes, aktuelles und ansprechendes Profil vorweisen können. Da Xing eine berufliche Plattform ist, wird Werbung hier nicht als störend empfunden, sondern sogar erwartet. Anders als bei privat genutzten Plattformen sind die User auf beruflichen Plattformen empfänglicher für Werbung. LinkedIn funktioniert auf ähnliche Art und Weise, ist jedoch auch für international agierende Unternehmen sehr interessant. Eine benutzerdefinierte Beschreibung kann in 20 verschiedenen Sprachen erstellt werden und Inhalte können in unterschiedlichen Sprachen gepostet werden. Eine Konfiguration der Einstellungen ermöglicht es, dass Followern aus anderen Ländern direkt die richtige Sprache angezeigt wird. Natürlich sind Facebook, Instagram, XIng und LinkedIn  noch lange nicht alle Netzwerke, die man als Unternehmen für sich nutzen kann. Welche es noch gibt und wofür sie am besten geeignet sind erfahrt ihr in meinem nächsten Beitrag.

Bis zum nächsten Mal!

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