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Sie äh, du … was denn nun?

Wie häufig warst du schon in einer dieser peinlichen Situationen? Das erste Gespräch mit dem neuen Vorgesetzten, einem Bekannten eines Freundes mit dem man ins Gespräch kommt, oder gar den Eltern deines neuen Partners? Puh… das ist ganz schön tricky. Sicher hast du dann versucht es möglichst zu vermeiden den Gegenüber direkt anzusprechen. Verständlich, denn keiner öffnet gerne die Büchse der Pandora 😉

Nicht ganz so peinlich, aber dennoch sehr wichtig, ist auch die richtige Ansprache an deine Zielgruppe bspw. auf deiner Website oder in deinen Social-Media-Kanälen. Schließlich möchtest du deine potenziellen Kunden, Leser oder Abonnenten ja nicht mit einer falschen Ansprache verprellen.

Worin liegt der Unterschied?

Wir duzen unsere Familie, unsere Freunde, Bekannte und Menschen, die man kennt. Häufig duzen wir auch Fremde, wenn die Gesamtsituation stimmig ist – zum Beispiel in einer Bar oder wenn man das gleiche Hobby teilt. Duzen schafft also Nähe und Vertrauen.

Das „Sie“ hingegen – so wird es uns von klein auf beigebracht – signalisiert Respekt. Zum Beispiel gegenüber älteren, oder ranghöheren Menschen, wie Vorgesetzten, Lehrern usw. Es schafft also eher Distanz.

Was ist für deine Website richtig?

Richtig oder falsch gibt es in dem Fall tatsächlich nicht wirklich. Ob du deine Besucher duzt oder siezt bleibt am Ende dir überlassen. Wichtig dabei ist in jedem Fall, dass du authentisch bleibst. Wie gehst du im echten Leben vor? Wenn du deine Kunden immer siezt wirkt das „Du“ auf deiner Website falsch. Umgekehrt genauso.

In welcher Branche bist du tätig? Tatsächlich setzen wir in unterschiedlichen Branchen auch unterschiedliche Standards voraus. Während wir von Finanzberatern oder Anwälten vor allem Seriosität und Professionalität erwarten, ist uns beim Handwerker, der das Wohnzimmer tapeziert, ein persönlicher Umgang meist lieber.

Bleib‘ einheitlich!

Den einzigen Fehler, den du in diesem Zusammenhang wirklich begehen kannst, ist innerhalb deiner Website zwischen dem „Du“ und dem „Sie“ zu wechseln. Dadurch wirkt alles was deine Besucher lesen in sich unstimmig und letztlich findet sich wahrscheinlich keiner so wirklich wieder.

Fazit

Bleib einfach authentisch! Egal ob es sich um eine Unternehmens-Website handelt oder einen privaten Blog – bleib so, wie dich deine Kunden / Besucher kennen!

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