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Homeoffice-Tipps für effektives Arbeiten von zu Hause

Die meisten von uns hat es in den letzten Monaten sicherlich betroffen: Der Arbeitsplatz wurde ins Homeoffice verlagert. Einige Gründe, wie unter anderem Flexibilität, Vermeidung von Anfahrtswegen oder eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sprechen eigentlich schon immer für das Arbeiten im Homeoffice. Dennoch ist es für sehr viele Neuland, was die Corona-Krise mit dem Arbeiten im Homeoffice mit sich gebracht hat. Manche Menschen scheinen die Arbeit im Homeoffice gar nicht mehr eintauschen zu wollen und anderen fällt es sehr schwer, sich vom gewohnten Trubel im Büro auf das Social Distancing im Homeoffice einzulassen.

Wir haben einige hilfreiche Tipps für euch, wie das Arbeiten im Homeoffice erfolgreich gelingt und die Arbeit effektiv gestaltet werden kann.

Das Einrichten des perfekten Arbeitsplatzes im Homeoffice

Da dein Arbeitsplatz zu Hause die Grundlage für effektives Arbeiten im Homeoffice darstellt, ist es zunächst einmal wichtig, diesen richtig zu gestalten. Eine wichtige Basis, die von vielen unterschätzt wird. Nicht ausreichend und nur notdürftig eingerichtete Arbeitsplätze sind aufgrund von Bequemlichkeit und mangelndem Platz oftmals alltäglich, behindern aber die Produktivität und können zudem der Gesundheit schaden.

Die richtige Gestaltung des Arbeitsplatzes im Homeoffice beginnt zunächst einmal mit der richtigen Sitzposition. Dabei ist wichtig, dass sowohl der Tisch als auch der Stuhl dem Mensch angepasst werden. In der optimalen Höhe sitzt man, wenn beim Auflegen der Unterarme auf den Tisch in etwa ein rechter Winkel von Unterarm zu Oberarm entsteht. Außerdem muss der Winkel von Oberschenkel zu Rumpf sowie der Winkel von Oberschenkel zu Unterschenkel ebenfalls ca. 90 Grad entsprechen. Reichen nun bei korrekter Sitzposition die Füße nicht vollständig auf den Boden, so kann dies durch eine Fußstütze ausgeglichen werden.

Zudem gehört zur richtigen Sitzposition ebenfalls eine vorhandene Beinfreiheit, die nicht durch abgestellte Gegenstände unter dem Tisch beeinträchtigt werden darf und eine aufrechte Sitzhaltung vor dem Monitor, wobei Körperdrehungen vermieden werden sollten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes im Homeoffice ist die ausreichende Arbeitsfläche. Dabei wird eine Arbeitsfläche von 160 x 80 cm empfohlen, was allerdings für viele Wohnsituationen nicht erfüllbar ist. Im Homeoffice können deshalb zusätzliche Arbeitsflächen, wie zum Beispiel beigestellte Boards Abhilfe schaffen. So kann bei möglichst großer Arbeitsfläche Unordnung von Arbeitsunterlagen vermieden werden, was das effektive Arbeiten durch Ablenkung und langes Suchen von Unterlagen behindern würde. Ablagen, Register, Mappen und Organizer können die Ordnung am Schreibtisch beispielsweise zusätzlich unterstützen.

Zudem wird bei der Gestaltung der Arbeitsfläche empfohlen, Arbeitsdokumente nicht zwischen sich und der Tastatur, sondern zwischen Tastatur und Bildschirm zu legen.

Lege die Tastatur auf der Arbeitsfläche gerade vor dich, sodass der Abstand zur Tischkante 10 – 15 cm beträgt. So können die Handballen gerade auf dem Tisch abgestützt werden. Die Maus solltest du so nahe wie möglich bei der Tastatur halten.

Auch der Monitor muss optimal ausgerichtet werden. Dabei stellst du deinen Monitor mit einer Bildschirmgröße von mindestens 22 Zoll bestenfalls so auf, dass die Bildschirmoberkannte maximal auf Augenhöhe liegt. Halte außerdem ein Mindestabstand von 50 cm zum Monitor ein.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Beleuchtung des Arbeitsplatzes im Homeoffice. Dabei sollte die Tischfläche reflexionsarm sein und Spiegelungen, die beispielsweise durch Fenster auf den Monitor fallen, verhindert werden.

Passe das Licht individuell an deine Arbeitsplatzsituation an. Empfohlen wird eine Kombination aus indirekter Allgemeinbeleuchtung und direkter Arbeitsplatzbeleuchtung. Ideal ist dabei, wenn die Beleuchtungsstärke je nach Tätigkeit individuell angepasst werden kann. Hierbei kann beispielsweise eine Standleuchte helfen. Wähle außerdem für deinen Arbeitsplatz im Homeoffice eine möglichst ruhige Umgebung aus. Die optimale Raumtemperatur während der Arbeitszeit liegt zwischen 20 – 22 Grad.

10 Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice

Folgende 10 Tipps sollen dir dabei Helfen erfolgreich im Homeoffice durchzustarten:

  1. Etabliere eine Routine in deinen Tagesablauf im Homeoffice
    Hierfür gibt es natürlich keine Musterlösung, denn der perfekte Tagesablauf sieht für jeden anders aus. Wichtig ist allerdings, dass du den optimalen Tagesablauf für dich findest, sodass du dir diesen zur Routine machen kannst. Ein gewohnter Tagesablauf inklusive Pausen kann dir nämlich dabei helfen, deine Arbeit konzentrierter, routinierter und damit effektiver zu erledigen. Wir haben für dich eine PDF angehängt, die dir einen möglichen, perfekten Tagesablauf im Homeoffice zeigt. Hiervon kannst du dich für deine Routine im Homeoffice inspirieren lassen.

  2. Vereinbare Regeln mit Familie und Mitbewohnern
    Damit du konzentriert, ohne Ablenkung und ungestört arbeiten kannst, solltest du bestimmte Regeln mit deiner Familie beziehungsweise deinen Mitbewohnern vereinbaren. Diese Regeln solltet ihr klar miteinander verständigen. Sie können beispielsweise wie folgt aussehen: Tür zu heißt „Bitte nicht stören“.

  3. Trenne Arbeit und Privates bzw. Freizeit
    Am selben Platz zu arbeiten, an welchem man wohnt führt bei einigen Menschen dazu, dass sie sich tagsüber immer wieder anderweitig beschäftigen oder ablenken lassen und abends kein Ende finden.

    Um Arbeit und privates zu trennen, musst du private Angelegenheiten aus der Arbeitszeit strikt verbannen – auch wenn das manchmal schwerfallen mag. Definiere deine reine Arbeitszeit klar und deutlich und schaffe bestenfalls ein Raum nur für die Arbeit. Um private Ablenkungen weiter zu umgehen, kann es außerdem hilfreich sein, nicht auf dem privaten Laptop zu arbeiten und während der Arbeitszeit ein Geschäftshandy, statt dem privaten Smartphone zu verwenden.

    Um Arbeit und Freizeit zu trennen kann zudem beispielsweise eine Abendroutine hilfreich sein. Auch hierfür findest du in der angehängten PDF ein Beispiel, von dem du dich für deine Abendroutine inspirieren lassen kannst. Die Abendroutine hat den Vorteil nach Feierabend mit gutem Gewissen abschalten zu können, um die Zeit mit Familie oder Freunden genießen zu können.

  4. Setze dir Tagesziele
    Um deine Arbeit zu organisieren, kann es dir helfen Tagesziele festzulegen und so eine klare Tagesstruktur zu bestimmen. Klare Tagesziele unterstützen die Strukturierung der Aufgaben. Lege also genau fest, was du bis zum Ende des Tages erledigt haben möchtest beziehungsweis erledigt haben musst und plane hierfür klare Zwischenziele.

  5. Kleide dich, als ob du ins Büro gehen würdest
    Im Homeoffice und insbesondere an Tagen, an welchen nicht einmal Video-Calls auf dem Programm stehen, kann es schnell passieren, dass man den Arbeitstag beispielsweise in Jogginghose verbringt. Das mag zwar bequem sein, allerdings bewirkt eine solche Kleidung, dass die Trennung zwischen Arbeitszeit und Freizeit verschwimmt. Der normale Arbeitsalltag beginnt üblicherweise schließlich auch vor dem Kleiderschrank. Mit der gewohnten Arbeitskleidung verbinden wir das Arbeiten. Als Teil unseres eingewöhnten Verhaltens tritt man mit gewohnter Kleidung unterbewusst also einen anderen Modus ein und arbeitet produktiver. Deshalb solltest du dich im Homeoffice kleiden, als ob du ins Büro gehen würdest.

  6. Stehe regelmäßig auf
    Laut Experten ist sitzen das neue Rauchen. Deshalb solltest du darauf achten regelmäßig aufzustehen. Empfohlen wird es, jede Stunde etwa fünf Minuten zu stehen. So kannst du dir beispielsweise angewöhnen, immer während dem telefonieren zu stehen oder Unterlagen, die du täglich einmal benötigst, nicht in Reichweite aufzubewahren, sodass du aufstehen musst, um diese zu holen.

  7. Mache Pausen
    Um die Konzentration und die Produktivität aufrecht zu erhalten, solltest du regelmäßige Pausen machen. Kleine Auszeiten sind wichtig und sollten ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags sein. Neben der Mittagspause empfiehlt es sich auch immer wieder kurze Pausen zu machen. Plane für alle Pausen feste Zeiten ein, so kannst du die Pause als Ziel nutzen, auf welches du konzentriert hinarbeiten kannst. Deine Pausen kannst du dann nutzen, um dich etwas zu bewegen, frische Luft zu schnappen oder in Ruhe zu essen. Dann kannst du entspannter und ausgeglichener wieder an deinen Arbeitsplatz zurückkehren und weiterarbeiten.

  8. Behalte Soziale Bindungen bei
    Auch die hohe Bedeutung des sozialen Austauschs sollte im Homeoffice nicht unterschätzt werden. Durch das Social Distancing sollte man sich nur mehr darum bemühen, mit Arbeitskollegen in Kontakt zu bleiben, sodass das soziale Miteinander nicht verloren geht. So können beispielsweise wöchentliche virtuelle Kaffeepausen miteinander vereinbart werden oder gemeinsame After-Work-Treffen organisiert werden.

    Kläre Fragen, die während der Arbeit aufkommen und die du normalerweise in einem persönlichen Gespräch klären würdest, telefonisch und nicht per E-Mail. Auch so kann ein sozialer Kontakt trotz Homeoffice ein stückweit aufrecht erhalten bleiben.

  9. Halte den Informationsfluss aufrecht
    Am heimischen Arbeitsplatz fokussiert man sich meist auf die eigenen Aufgaben. Dabei sollte der Austausch im eigenen Team oder aber auch der informelle teamübergreifende Austausch nicht verloren gehen. Um das Gemeinschaftsgefühl trotz Homeoffice beizubehalten oder noch zu stärken, bieten sich gemeinsame Video-Meetings an. So kann jeder über die aktuellen Geschehnisse in der Firma und den Teams informiert werden und alle können auf einen gemeinsamen Informationsstand gebracht werden.

  10. Sorge für das leibliche Wohl
    Für manche Menschen kann es sinnvoll sein, Snacks bereitzustellen. So muss du nicht jedes Mal zum Kühlschrank laufen, wobei man Gefahr läuft, abgelenkt zu werden. Achte bei den Snacks auf eine gesunde Ernährung: bei Nüssen, Obst oder Gemüse-Sticks brauchst du kein schlechtes Gewissen zu haben.

    Damit du nicht vergisst genug zu trinken, sollte eine Flasche Wasser immer auf deinem Tisch stehen. Versuche zudem, deinen Kaffeekonsum nicht als ständige Gelegenheit zu nutzen, vom Arbeitsplatz aufzustehen. Im Büro würdest du das ja schließlich auch nicht tun.

Dos and Don’ts im Homeoffice

Zusammenfassend haben wir hier noch einige Beispiele für Do’s und Don’ts im Homeoffice für dich aufgelistet:

Do’s

  • Gestalte deinen Arbeitsplatz richtig
  • Mache Pausen
  • Halte Kontakt mit Mitarbeitern und Chefs
  • Lege deine Arbeitszeit, Pausen und Freizeit fest
  • Trenne Arbeit und Privates
  • Setze dir Tagesziele
  • Bleibe in Bewegung
  • Sorge für frische Luft
  • Mache Pausen
  • Trinke und esse genügend
  • Stelle klare Regeln mit deiner Familie auf
  • Kleide dich angemessen
  • Entwickle eine Homeoffice-Routine

Don’ts

  • Ablenkung durch Privates
  • Private Telefongespräche während der Arbeitszeit
  • Arbeiten auf dem Sofa oder im Bett
  • Aufgaben aufschieben
  • Unordnung
  • Kompromiss-Lösungen
  • Entgleitung des Arbeitstages
  • Private Nebenbeschäftigungen
  • Freizeitkleidung während der Arbeitszeit
  • Ohne Pausen durcharbeiten um schneller Feierabend zu haben

Fazit

Mit einer guten Vorbereitung und der richtigen Einstellung kann man Homeoffice nicht nur effektiv gestalten, sondern auch zu einem festen und praktischen Bestandteil seines Arbeitsalltages machen. Macht

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