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Eine Domain ist zunächst nichts anderes als eine Internetadresse wie "kraehativ-design.de". Aber wie funktioniert das genau?
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Die Domain

Die Domain

Du planst eine Website und möchtest dafür eine eigene Internetadresse registrieren. Aber wie funktioniert denn sowas überhaupt? Woher weiß das Internet, wo es mich findet? Es ist einfacher erklärt, als du denkst!

Ein spezieller numerischer Code definiert jeden Webserver. Diese so genannte IP-Adresse ermöglicht es einem Browser, die Hosts gezielt zu kontaktieren, um auf Informationen von der Website zuzugreifen. Normalerweise sehen menschliche Internetnutzer diese Zahlenreihen nicht. IP-Adressen wie 62.152.182.23 sind schwer zu merken und neigen zu Fehlern bei der Eingabe. Zu diesem Zweck wurde für den Aufruf von Websites ein alphanumerisches Adressierungsverfahren entwickelt: die sogenannte „Domain“.

Eine Domain ist zunächst nichts anderes als eine Internetadresse wie „kraehativ-design.de“ oder „heidenheim.design“.

Die Übersetzung von Domains in IP-Adressen erfolgt durch sogenannte Nameserver. Dies sind dedizierte Domänenserver, die mit der Auflösung von IP-Adressen beauftragt sind. Bei jeder Domain ist eine IP-Adresse hinterlegt auf der sich z. B. eine Website befindet.

Der Internetnutzer gibt die Domain www.kraehativ-design.de in die Suche seines Browsers ein und die Anwendung sendet eine Anfrage an den entsprechenden Name-Server. Der Eintrag www.kraehativ-design.de wird vom Server entnommen und die registrierte IP-Adresse wird an den Browser weitergeleitet und siehe da, uns wird eine Internetseite präsentiert.

Top-Level-Domain

Die Top-Level-Domain (TLD) bezieht sich auf den letzten Teil (rechts vom Punkt) der Internet-Domain und stellt die höchste Stufe der Namensauflösung dar. Wenn beispielsweise der vollständige Domänenname eines Servers oder einer Website „www.kraehativ-design.de“ lautet, entspricht die Endung „.de“ auf der rechten Seite der Top-Level-Domain dieses Namens.

Es gibt viele verschiedene Top-Level-Domains die von „.museum“ bis zu hin zu „.tv“. Dazu kommt noch das jedes Land seine eigene länderspezifische TLD besitzt. In Deutschland ist das selbstverständlich die „.de“ Endung.

Second Level Domain

Der Teil vor dem Punkt (z. B. „kraehativ-design“ oder „heidenheim“) wird als „Second Level Domain“ bezeichnet und kann von dir selbst ausgewählt werden – sofern der Wert noch nicht jemand anderem zugeordnet wurde.

Die Second Level Domain ist eindeutig, d.h. sie existiert nur einmal im Netz in Kombination mit einer bestimmten Top-Level-Domain.

Verfügbarkeit einer Adresse

Jetzt, da du weißt, was eine Domain ist, kannst du sie zu deinem Vorteil nutzen. Wenn du eine Homepage oder einen Webshop einrichtest, musst du zunächst eine individuelle Internetadresse definieren. Im Idealfall werden deine Besucher oder Kunden erkennen, was der Domainname auf deiner Website enthält.

Wenn du Ideen für Webadressen gesammelt hast, kannst du die Verfügbarkeit dieser Adressen kostenfrei testen. Leider sind bereits viele Millionen Webadressen reserviert, so dass deine Wunschdomain möglicherweise nicht frei ist. Allein für Deutschland werden täglich 3.000 bis 4.000 neue Adressen registriert.

Hier kannst du die Verfügbarkeit deiner gewünschten Adresse testen.

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