Azubi-Blog #10

Ich weiß, der Monat ist schon bald wieder vorbei und ich tauche jetzt erst mit meinem neuen Blog auf. Doch so schön wie meine Arbeit ist, braucht man auch mal ein wenig Urlaub, um dann frisch und mit neuer Energie die Arbeit wieder aufzunehmen ;-)

 

In meinem letzten Beitrag habe ich euch einen kurzen Überblick über CSS verschafft. Diesen möchte ich diesmal vertiefen und euch vor allem erläutern, warum Webdesigner auf die Arbeit mit CSS setzen.

 

Wie wir schon wissen, bietet CSS die Möglichkeit, eine flexible Gestaltung eines Internetauftritts zu realisieren. Auch für die Gestaltung einer barrierefreien oder responsive Website ist die Trennung von Struktur und Gestaltung grundlegend. Warum genau erkläre ich euch später. Ebenfalls erweitern Stylesheets die Möglichkeiten Elemente eines HTML-Dokumentes zu formatieren enorm. Beispielsweise können neben Schriftart, Schriftgröße und Schriftfarbe, die auch mit einem HTML-Tag angesprochen werden könnten, mit CSS auch weitere typografische Parameter definiert werden. Mittlerweile werden sogar schon Animationen mit CSS erzeugt.

 

Wenn ihr euch noch nicht so ganz vorstellen könnt, was alles mit CSS möglich ist, schaut doch einfach mal auf www.csszengarden.com vorbei. Dieses Projekt, von dem Designer Dave Shea, zeigt viele Varianten einer Website mit einem gleichbleibenden HTML-Grundgerüst. Allein unterschiedliche Stylesheets erzeugen diese Vielfalt an Designs.

 

Die Trennung von Struktur und Gestaltung – also das verwenden von externen Stylesheets – vereinfacht den HTML-Code ungemein. Dadurch werden spätere Änderungen sehr viel weniger aufwändig. Auch hat man, wie schon erwähnt, mehr Kontrolle über die Formatierung von Elementen. Man ist in der Lage Gestaltungen zu realisieren, die mit reinem HTML gar nicht möglich wären.

 

Ein sehr wichtiger Punkt, den ich oben auch schon angesprochen habe, ist die Barrierefreiheit und Responsivität. Neben Design und Funktionalität eines Internetauftritts gehört auch eine uneingeschränkte Zugänglichkeit für jeden Nutzer zu den Zielen eines Webdesigners. Einem Menschen mit einer Sehbehinderung soll es genauso möglich sein sich auf der Seite zurecht zu finden, wie jedem anderen auch. Das erreicht man beispielsweise mit der Bereitstellung einer Möglichkeit die Schriftgröße manuell zu verändern, oder durch die Optimierung einer Website für Screenreader. Diese Optionen sollen in jedem Fall vernünftig angezeigt werden ohne das dabei falsche Umbrüche entstehen oder der Text über einem Bild hängt. Das kann nur mit CSS realisiert werden.

 

Responsive Webdesign gehört auch in gewisser Weise zu einem barrierefreien Internetauftritt. Nur liegt hier nicht der Nutzer ansich sondern das Endgerät, auf welchem die Website später erscheinen soll, im Fokus. Ich denke, das kennt jeder von euch: Ihr ruft auf eurem Handy euren Lieblings-Onlineshop auf und merkt, dass hier viele Elemente anders angeordnet sind wie bei der Ansicht auf eurem Laptop. Beim responsive Webdesign folgen Funktion, Design und Inhalt der jeweiligen Bildschirmauflösung des Endgerätes. Das ermöglicht – egal ob auf eurem Laptop, Computer oder Smartphone – eine optimale Darstellung der Website.

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig erklären, warum CSS ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Website ist. Doch nun zu einer vielleicht viel spannenderen Frage: Wie funktioniert denn nun CSS? Freut euch schon auf meinen nächsten Beitrag, in dem wir dieser Frage auf den Grund gehen werden.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

-Nina-